Das Plastik-Problem: Jeder Haushalt kann helfen

 

 

Inzwischen hat es sich langsam herumgesprochen und ist bei den meisten angekommen: Das Plastik-Problem. Auch das mediale Echo wird größer: WWF Deutschland titelt „Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll“, auf Youtube und Instagram findet man immer häufiger Videos und Bilder von vermüllten Stränden und uneigennützigen Müllsammlern und Umweltschützern, und das Manager-Magazin liefert fünf Grafiken zum Plastik-Problem.

 

 

Auch verpackungsfreie Supermärkte, wie der Migori in Köln, werden geboren und bekommen Aufmerksamkeit. Und auch viele Bürger haben es mitbekommen und viele von uns lässt es nicht kalt. Wer kann, tut hier und da etwas. Kleine Schritte, Gesten, Anfänge, die eine Bewegung in Gang setzen. Blogger und Webseiten, so wie wir von Natur und Natürlichkeit auch, beginnen sich mit dem Thema zu beschäftigen und andere zu inspirieren, und diese nehmen das Wissen gerne auf.

 

 

Manche Webseite, wie diese zum Thema Wasserkocher, widmet sich sogar komplett dem Thema Plastik-Reduktion. Ein bisschen ähnlich, wie die vor einiger Zeit einsetzende Minimalismus-Bewegung, gibt es nun einen kleinen Trend zum plastikfreieren Leben.

 

Eine kleine Bewegung gegen den Plastikmüll

 

Es sind die kleinen Schritte, die möglich sind und realistisch – und die langfristig im besten Fall einen Unterschied machen können. Kaffee aus Kapselmaschinen ist ein Thema. Manch einer ist schon bereit, hier eine Veränderung zu bewirken und sich umzustellen. Auch wenn es nicht einfach ist, schließlich ist es bequem, den Kaffee einfach aus der Kapsel zu pressen.

 

 

In diesem Zusammenhang müssen wir natürlich auch das Thema Einweg-Kaffeebecher erwähnen. Auch hier sehen wir mehr und mehr Menschen, die umschwenken auf wiederverwendbare Thermobecher. Bei dem Online-Shopping-Riesen Amazon sind sie beispielsweise ganz groß gefragt und gehörten zu den meistverkauften Produkten im Küchenbereich.

 

Im eigenen Haushalt kann jeder einen kleinen Beitrag leisten

 

Ein weiterer Punkt sind Küchengeräte an sich. Viel zu oft und viel zu viel Plastik wird noch in vielen unserer täglich im Gebrauch befindlichen Küchengeräte verwendet. Das ist inzwischen nicht mehr zwangsläufig notwendig und glücklicherweise gibt es auch zunehmend Unternehmen, die das bemerken:

 

 

Unternehmen, die sich einerseits in der Verantwortung sehen, hier etwas zu verändern. Und Unternehmen, die sich auch befähigt fühlen, eine Veränderung einzuleiten. Es ist erstaunlich – und etwas beängstigend – zu sehen, dass selbst in den umweltfreundlichsten Küchengeräten, wie beispielsweise Wasserkocher, an irgendeiner Stelle noch ein Stück Plastik verbaut ist, und wenn es nur im Deckel ist.

 

 

Bleibt zu hoffen, dass die Industrie, Wirtschaft und Forschung dort in Zukunft den Weg zu einer plastikfreieren Gestaltung weitergeht und intensiviert. Was für Wasserkocher gilt, gilt aber genauso für Küchenmixer und andere Geräte im Haushalt. Ein weiteres Feld, wo wir Bewegung erkennen, sind Wasserflaschen. BPA-freie Wasserflaschen, wie die Modelle von 720DGREE aus Tritan, werden zunehmend beliebter.

 

Ansätze zur Plastikmüllvermeidung sind sichtbar

 

Wir erkennen also viele gute Ansätze und Entwicklungen, die sich in der nächsten Zeit mit Sicherheit noch verstärken werden. Doch das ist auch notwendig, und vielleicht braucht es sogar noch viel mehr Bewusstsein, um dem Plastik-Problem beizukommen.

 

 

Leider, so hören wir immer wieder, sind manch andere Länder, Kulturen und Landstriche noch viel weniger weit entwickelt, was dieses Bewusstsein angeht, als wir. Wir können da nur weiter unseren Weg gehen, andere inspirieren und dem Thema mehr Raum und Aufmerksamkeit schenken und schaffen. Denn letztlich betrifft es uns alle. Anbei noch einige Fakten zum Thema, gefunden bei wwf.de:

 

  • In jedem Quadratkilometer der Meere schwimmen hunderttausende Plastikteile
  • ¾ des Mülls, der im Meer schwimmt, ist aus Plastik
  • Plastik braucht enorm viel Zeit, bis es sich vollständig zersetzt: bis zu 400 Jahre (!)
  • Jährlich werden 78 Millionen Tonnen Plastikverpackung gebraucht, davon gelangt fast 1/3 unkontrolliert in die Umwelt (!)
  • Auch Deutschland betrifft das Problem: Am Mellumer Strand an der Nordsee beispielsweise macht Plastik rund 4/5 des Treibguts aus, das dort herumschwimmt

 

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