Natürliche Mittel bei Hautproblemen

 

 

Hautprobleme belasten Menschen häufig sehr. Pickel und Co. sind äußerlich sofort sichtbar. Hinzu kommt, dass die Haut als Barriere zur Außenwelt besonders sensibel und mit der inneren Befindlichkeit des Menschen verbunden ist. Daher suchen viele Menschen schnelle, wirksame Hilfe bei Hautproblemen. Dabei muss es sich nicht immer um verschreibungspflichtige und harte Arzneimittel handeln. Auch Homöopathie, Schüßler Salze, Bachblüten und weitere natürliche Stoffe und Behandlungen können sanft helfen, die Haut gesund zu machen.

 

Die Haut und die Homöopathie

 

Die Homöopathie als Lehre, die Gleiches mit Gleichem behandelt, bietet neben der klassischen Konstitutionsbehandlung auch verschiedene bekannte Symptommittel bei Hautproblemen. Während die Konstitutionsbehandlung nach dem einem Mittel fahndet, das genau auf den Menschen zugeschnitten ist, richten sich die Symptommittel nach dem Krankheitsbild aus. Bekannte Symptommittel für Schwierigkeiten im Hautbereich sind etwa Sulfur (bei Akne, Haarausfall), Selenium (bei fettiger Haut und Mitessern), Thuja (bei fettiger Haut) und Rhus toxicodendron bei Infektionen der Haut.

 

Komplexmittel, die verschiedene homöopathische Substanzen miteinander verbinden, runden das Angebot der modernen Homöopathie ab. Homöopathie – insbesondere eine Konstitutionsbehandlung durch einen erfahrenen Homöopathen – behält stets den ganzen Menschen im Blick, ist also im besten Sinne ganzheitlich ausgerichtet und kann daher gerade bei der sensiblen Haut sehr erfolgreich sein. Potenzen zwischen D3 und D12 eignen sich auch zur Behandlung daheim.

 

Schüßler Salze und Bachblüten in der Selbstbehandlung

 

Die mit der Homöopathie verwandten Schüßler Salze – ihr Entdecker Wilhelm Heinrich Schüßler begründete das Wirken der Schüssler Salze mit der Beseitigung von Mineralstoffmängeln – können der Haut ebenfalls viel Gutes tun. Die Schüßler Salze 1 und 11 können Fältchen mildern, die Nr. 3 kann Rötungen im Gesicht dämpfen, während Nr. 8 und Nr. 10 auf den Wasserhaushalt und die Ausleitungsfunktion der Haut einwirken.

 

Die 12 Mineralsalze eigen sich wegen ihrer milden Wirkung besonders zur Selbstbehandlung.Häufig in Kombination mit Bachblüten, die besonders die seelische Ebene von Hautproblemen ansprechen. Der britische Arzt Dr. Bach entwickelte die Bachblütenpräparate aus Pflanzenextrakten, um die Selbstheilungskräfte des Menschen gerade auch auf der Gemütsebene zu stärken. Da die Haut auch innere Befindlichkeiten widerspiegelt, lohnt es sich, bei den Bachblüten nach dem passenden Typmittel zu suchen und so auch das Hautproblem positiv zu beeinflussen.

 

Bäder, Peelings & Co.

 

Basenbäder unterstützen den Hautstoffwechsel, Bäder mit Meersalz können bei unreiner Unterstützung bringen. Peelings mit Kräuterzusätzen reinigen und pflegen. Dampfbäder mit Kamillezusätzen können ebenfalls die Reinigung unterstützen. Massagen stärken die Lymphbewegung und somit auch die Abwehrfunktion der Haut. Gerade Menschen mit Neurodermitis suchen nach neuen Möglichkeiten. Eine Übersicht über die Behandlungsformen bei Neurodermitis gibt es hier. Natur und Naturheilkunde bieten mannigfache Möglichkeiten, der Haut zu helfen.