Leyland-Zypresse: Ratgeber zur Gartenbereicherung

 

 

Manche Pflanzensorten entstehen durch Kreuzung, entweder natürlich oder durch den Menschen. Ein Beispiel ist die Leyland-Zypresse. Es ist eine Kreuzung zweier Koniferensorten, die in der Natur überhaupt nicht zusammen vorkommen. Wie kam es zu der Kreuzung? Ich möchte dir heute die Entstehungsgeschichte der Leyland-Zypressen erzählen und Tipps geben, wie du diese besondere Sorte richtig pflegst. Und wer weiß, vielleicht hast du bald eine Leyland-Zypresse im Garten stehen.

 

Wo kommt die Leyland-Zypresse her?

 

Die Entstehungsgeschichte der Leyland-Zypressen ist einmalig. Die Pflanze kommt in Europa ursprünglich gar nicht vor. Sie ist durch puren Zufall (und mit etwas menschlicher Hilfe) entstanden. Zwei wilde Koniferen, der Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa) und der Nootka Scheinzypresse (Chamaecyparis nootkatensis), sind die Eltern dieser Kreuzung. Beide Bäume kommen in Nordamerika vor.

 

Sie wachsen jedoch nicht im selben Gebiet. Daher ist es unmöglich, dass diese Kreuzung in der freien Natur entsteht. Beide Pflanzen wurden jedoch vor einigen Jahrhunderten nach Europa exportiert, wo sie in Gärten in Irland und Wales gepflanzt wurden. Dort konnte die eine Pflanze die andere bestäuben. Die Geburtsstunde der Leyland-Konifere. Später haben Gärtner die Kreuzung gezüchtet, sodass neue Stecklinge entstehen konnten.

 

Eigenschaften der Leyland-Zypresse

 

Von Groß-Britannien aus kam diese Zypressenkreuzung auch zu uns. Wie wurde diese Sorte so beliebt? Der Hauptgrund ist, dass der Strauch, wie alle Koniferen übrigens, seine Nadeln auch im Winter behält. Wenn du eine Leylandhecke pflanzt, kannst du sicher sein, dass du immer eine schöne grüne und blickdichte Hecke hast. Die Nadeln sind weich und wachsen sehr dicht, dass eine blickdichte Hecke entsteht. Daher eignet sich die Hecke besonders gut als Sichtschutz zum Nachbarn oder zur Straße.

 

Pflegetipps für Leyland-Zypressen

 

Beim Pflanzen einer Leyland-Zypresse solltest du auf einige wichtige Punkte achten. Leyland- Zypressen sind so beliebt, weil sie rasend schnell wachsen. Wenn du eine Koniferenhecke pflanzt, kannst du sicher sein, dass du innerhalb von zwei Jahren eine breite und vor allem hohe Hecke hast. Sie können innerhalb von 16 Jahren (!) bis zu 15 Meter hoch werden. Du möchtest lieber nicht so eine hohe Hecke?

 

Für eine schnurgerade Hecke solltest du die Sträucher zwei Mal pro Jahr schneiden. Achte darauf, dass du nicht zu weit ins Holz schneidest. Dann wächst die Pflanze nicht mehr nach. Wenn du es wilder magst, ist einmal schneiden pro Jahr ausreichend. Wenn du unsicher bist, lasse dich beim Kauf gut beraten oder schaue online. Es gibt auf YouTube viele, gute Tutorials, die dir Schritt für Schritt erklären, wie du die Konifere richtig schneidest.

 

Fazit

 

Die Leyland-Zypresse ist eine besonders schöne Konifere, die wir einem glücklichen Zufall zu verdanken haben. Die immergrünen Sträucher wachsen sehr schnell dicht und bieten als Hecken den perfekten Sichtschutz. Die perfekte Wahl für jeden, der nicht jahrelang warten möchte, bis er eine volle, blickdichte Hecke im Garten hat. Auch die nachhaltige Umzäunung des Gartengrundstückes ist für uns ein wichtiges Anliegen.