Endometriose: Tipps zu Erkennung und Behandlung

 

 

Bei diesem Ratgeberbeitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Zur Sicherheit sollte stets der behandelnde Arzt konsultiert werden. Endometriose ist eine weit verbreitete Krankheit unter Frauen. Gebärmutterschleimhaut sammelt sich hierbei außerhalb der Gebärmutter an. Häufig gibt es allerdings nicht einmal Symptome, weswegen die gutartige Erkrankung nicht immer festgestellt wird. Warum dennoch Vorsicht geboten sein sollte, wird in diesem Beitrag behandelt. Darüber hinaus möchten wir unseren Lesern auch Tipps rund um die Erkennung und Behandlung mit auf den Weg geben. Die Diagnose der Endometriose passiert häufig sehr spät.

 

 

Das liegt daran, dass Beschwerden, welche auf diese Erkrankung hinweisen, sehr viele Ursachen haben können. Häufige Symptome sind zum Beispiel unregelmäßige Periodenblutung, Schmerzen während und nach dem Geschlechtsverkehr, intensive Bauch- und Rückenschmerzen und weitere. Erst bei der Durchführung der Laparoskopie wird in der Regel die Endometriose festgestellt. Was die Behandlung anbetrifft, so stehen Operation, medikamentöse Behandlung oder eine Kombination zur Auswahl. Einige Patientinnen entscheiden sich auch dazu, die Endometriose nicht behandeln zu lassen.

 

Das passiert häufig im Falle des schmerzlosen Krankheitsverlaufes. Allerdings sollte definitiv mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden, ob die Erkrankung in diesem Fall behandelt werden sollte oder nicht. Bei schmerzhaften Symptonen der Endometriose führt meistens kein Weg an der Behandlung vorbei. In Sachen medikamentöse Therapie stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Hier kann zwischen der Schmerztherapie und der hormonellen Therapie entschieden werden. Bei der Schmerztherapie werden häufig etablierte Schmerzmittel wie beispielsweise Ibuprofen angewendet.

 

Endometriose: Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten

 

In der Tat gibt es auch in der Apotheke eine große Auswahl von rezeptfreien Schmerzmitteln. Ob diese eine gute Wahl sind oder nicht, sollte vorher definitiv mit dem behandelnden Mediziner abgesprochen werden. Das Ziel der hormonellen Behandlung der Endometriose liegt darin, Endometrioseherde zu verkleinern und Neubildungen zu reduzieren oder sogar zu verhindern. Dies gelingt bei der hormonellen Behandlung, indem der Östrogenspiegel gesenkt wird. Dabei kommen häufig Gestagene zum Einsatz. Die operativen Eingriffe lassen sich zügig erklären.

 

 

Hierbei ist das Ziel, die Endometrioseherde möglichst komplett zu entfernen. Üblicherweise wird bei diesem Eingriff die Bauchspiegelung als Grundlage verwendet. In seltenen Fällen könnte allerdings auch der Bauchschnitt angewendet werden. Vor diesem haben allerdings viele Patientinnen Angst, da es sich hierbei um einen größeren Eingriff handelt. Meistens wird dies je nach Schwere der Krankheit entschieden. Grundsätzlich halten wir es aber für eine gute Idee, die Endometriose behandeln zu lassen. Das Risiko eines Verlustes der Fruchtbarkeit ist in unseren Augen Anlass genug, die Erkrankung zu bekämpfen.

 

Und natürlich führen alleine die unangenehmen Symptome wie beispielsweise heftige Unterleibsschmerzen häufig dazu, dass sich Patientinnen für die Behandlung entscheiden. Mögliche Risiken der Therapien von Endometriose sollten stets mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Unser wichtigster Tipp wäre, sich intensiv mit den Behandlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Diese Erkrankung bis hin zur Unfruchtbarkeit zu verschleppen wäre in unseren Augen keine gute Idee. Zumal die teils intensiven Schmerzen die Lebensqualität auch deutlich reduzieren können. Tipp: Da die Schilddrüse als gynäkologisches Schlüsselorgan betrachtet wird, könnte auch unser Beitrag zum Thema Schilddrüsenbeschwerden lindern interessant sein.

 

Den schmerzhaften Symptomen der Endometriose ein Ende setzen

 

Dennoch wissen wir genau, dass viele Erkrankte Angst vor der Behandlung haben. Das wird vermutlich dadurch verstärkt, dass es sich um einen sehr intimen Körperbereich handelt. Spätestens bei den oben aufgeführten Beschwerden wird der Gang zum Arzt allerdings in der Tat immer wahrscheinlicher. Dieser kann im individuellen Fall am besten beurteilen, wie mit der Behandlung gegen Endometriose verfahren werden sollte. Die Erfolgsaussichten der medikamentösen Behandlung der Endometriose sind nach unserem Wissensstand auch gar nicht schlecht. Diese Behandlungsmethode wird natürlich im Vergleich zur Operation als angenehmer wahrgenommen.

 

Falls die medikamentöse Behandlung allerdings nicht zum Erfolg führt, bleibt der operative Eingriff in der Regel die Konsequenz. Auch bei einem bereits sehr forgeschrittenen Krankheitsverlauf der Endometrioseherde wird dieser häufig relativ schnell empfohlen. Grundsätzlich sollte die Patientin unter Konsultation des behandelnden Arztes stets selbst entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeiten angewendet werden sollen. Wir drücken jeder an Endometriose erkranten Frau die Daumen für einen möglichst schmerzfreien Heilungsverlauf.